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JeTzT oDeR nIe 

„Ey jetzt komm hier her, Fräulein! Für wen hältst du dich eigentlich?“ Schrie meine Mutter mir hinterher als ich die Treppe runter in mein Zimmer verschwand. Ich schloss die Tür ab und schmiss mich auf mein Bett. Die olle spinnt doch, so ging das jetzt schon 2 Jahre. Stefanie tu dies, Stefanie tu das! Warum machst du das! Und so weiter, wenn ich schon den Namen Stefanie höre krieg ich schon Herpes! Alle nennen mich Steffi nur meine Ellis nich! Immer meckern sie an mir rum, nichts passt ihnen an mir! Ich liege hier schon 3 Stunden auf meinem Bett und starre an die Decke. Meine Mutter hat schon fünfmal versucht mit mir zu „sprechen“, aber die Tür hab ich nie geöffnet. Denn ich hatte einen Plan, den ich schon 3 Wochen mit mir rumschleppte und heute wollte ich diesen wahr machen. Es war schon 18.00 Uhr, doch ich musste warten bis meine Ellis schliefen. Also stand ich erst mal auf und sammelte ein paar Klamotten von mir ein: 3 warme Pullover, 6 T-Shirts, 4 Jeanshosen. Mehr wollte ich nicht mitnehmen, denn ich konnte ja nicht so viel mit schleppen.


Tja also erst mal zu meiner Wenigkeit, ich bin die Steffi(16) und bin 1,65m groß, habe blonde Haare und blau-graue Augen. Ich bin meistens gut gelaunt, außer wenn ich meine Ellis sehe, dann muss ich gleich Kotzen. Eigentlich sind sie gar nicht meine Eltern, so kommt es mir jedenfalls vor, meine wahre Familie sind meine Freunde, die Tanni und das Fiechen, ohne sie könnte ich nicht leben, denn sie bringen mich immer zum lachen und mit ihnen kann ich über alles reden! Doch dieses Mal wollte ich ihnen nichts von meinem Plan erzählen, denn sonst würden meine Ellis sie Foltern bis sie es sagen würden und das wollte ich ihnen ersparen. Ich höre eigentlich kaum Musik, denn meistens male ich nur Graffitis. Ach genau meinen Block und meinen Bleistift brauch ich auch noch! Das alles hatte ich in meinen Rucksack gepackt und immer noch war es zu früh um meinen Plan auszuführen. Also setzte ich mich noch mal an meinen Schreibtisch und fing wieder mal an zu malen. Und wieder hatte ich ein Graffiti in meiner Hand, als ich fertig war. Ich hatte „Hilfe“ in schwarz und rot geschrieben, das war zur Zeit meine Gefühlssituation. Ich stand auf und steckte das Graffiti in meine Hose, ich stellte mich noch mal vor den Spiegel und schminkte meine Augen noch ein bisschen dunkler. Eigentlich schminke ich mich ja nicht so dunkel, aber jetzt ändert sich halt alles und genau das wollte ich! Ich kämmte meine Haare und steckte meine Bürste in den Rucksack, ich machte noch schnell meine Haare zusammen und setzte mich wieder an meinen Schreibtisch. Okay, mittlerweile war es schon 23.00 Uhr, meine Ellis müssten also schon schlafen. Also schlich ich mich noch mal in die Küche und stopfte noch ein bisschen Essen in meinen Rucksack, als auch das geschafft war ging ich wieder in mein Zimmer, das im Erdgeschoss lag. Ich zog mir meine Jacke und meine Schuhe an. Ich guckte mich noch mal in meinem Zimmer um und ging dann zu meinem Fenster. Ich öffnete es und da merkte ich das ich meinen Rucksack vergessen hatte, ich ging zurück und holte ihn. Ich kletterte auf meine Fensterbank, sprang aus dem Fenster und schlich dann durch unseren Vorgarten zur Straße. Okay der erste Schritt war getan, der nächste würde folgen, denn ich wollte mein Leben verändern und das ging nur weit weg von hier. Ich ging die Straße entlang und guckte mich noch mal in meiner Heimatstadt Halle um, wie ich diese Stadt doch vermissen würde.

Jetzt sitze ich also hier auf einer Bank und das auch noch mitten in der Nacht und wenn ich ehrlich sein soll, ich hab ne Scheiß-Angst!
 
Um mich rum stehen noch mehr Bänke und ne Menge Bäume, es ist ein Park wie ich feststelle.
Kaum Menschen sind um diese Uhrzeit draußen, es muss so langsam auch schon 2.00 Uhr sein.
Da es eine warme Frühlingsnacht ist lege ich mich auf die Bank und gucke zu den Sternen.
Ich denke mal, vor morgen Abend wird mich zu Hause keiner vermissen, denn meine Eltern stehen früher auf als ich und kommen erst abends wieder.
Jetzt wo ich hier so auf der Bank liege wird mir vieles klar, denn eigentlich hätten wir eine super Familie sein können, meine Eltern verdienen super Geld, sie lieben sich immer noch abgöttisch und sie lieben mich.
Nur ist das gerade der Fehler, sie lieben mich so sehr das sie alles versuchen um mein Leben zu verändern, weil es ihnen nicht passt.
Doch damit ist jetzt Schluss, denn ich habe beschlossen nach Berlin zu gehen und mir da ein neues Leben aufzubauen, klingt zwar einfach wird aber ziemlich schwer.
Denn wie gesagt ich bin erst 16.
Aber diesem Problem werde ich mich stellen wenn ich in Berlin bin.
Von hier, also von Halle aus muss ich erst mal nach Leipzig zum Flughafen und morgen werde ich dann als erstes zum Bahnhof gehen bevor mich noch jemand sucht.
 
Lautes Vogelgezwitscher reißt mich aus meinen Träumen, huch wo bin ich denn hier, mein Bett ist aber hart!
Langsam öffne ich die Augen und gucke mich um.
Ah ich bin ja gar nicht zu Hause .......... Ich bin ja abgehauen und will nach Berlin, stimmt ja!
Es ist bereits 9.00 Uhr als ich am Halleschen Bahnhof ankomme.
Ich flitze gleich erst mal in das stinkige Klo, um mich wenigstens ein bisschen zu richten und nachdem Schminke und Bürste zum Einsatz kamen, seh ich auch wieder einigermaßen normal aus.
Als nächstes geh ich erst mal zum Fahrkartenverkauf, um mir eine Fahrkarte zu kaufen. „Guten Morgen, eine Karte für den nächsten Zug nach Leipzig, bitte!“
Spreche ich die Verkäuferin an, die mich auch sofort sehr nett anlächelt.
 „Guten Morgen, der nächste Zug fährt in 15 Minuten, wollen sie den nehmen?“
Da fragte sie noch!?
„Na klar das ist super, echt geht in Ordnung!“
Sage ich ziemlich fett grinsend.
„Gut, das macht dann 30€!“
Was, oh Shit! Da geht ja mein ganzes Geld flöten.
Na gut hilft ja nichts. Also gebe ich ihr die 30€ und nehme meine Fahrkarte.
 
Ich setze mich auf eine Bank und zähle erst mal mein verbleibendes Geld.
Oh toll, mit 5€ kommst du sicher nach Berlin!
Aber ganz ruhig, da kannst du dir auch noch später Gedanken drüber machen.
Denn jetzt fängt mein Magen an wie verrückt zu knurren.
Ich gehe also zum Bäcker und kaufe mir erst mal 2 Brötchen, dann gehe ich schon mal zum Zug, der praktischer Weise auch schon da steht!
Ich gehe in den Zug und suche mir ein Abteil für mich alleine!

Ich bin meinem Ziel wieder einen Schritt näher gekommen, denn gerade bin ich in Leipzig angekommen.

 

Die ganze Fahrt über habe ich aus dem Fenster geguckt und mir überlegt, wie ich hier an Geld komme.

 

Doch ich bin zu dem Schluss gekommen, das ich mir wohl oder übel mein Geld zusammenklauen muss.

 

Aber erst mal muss ich zum Flughafen kommen.

 

Also stapfe ich los. Nach 2 Stunden quer Stadt ein, habe ich ihn immer noch nicht gefunden, also beschließe ich jemanden zu fragen und da entdecke ich einen jungen Mann, der ziemlich nett aussieht.

 

Ich gehe zu ihm hin.

 

„Entschuldigen sie, aber könnten sie mir sagen wie ich zum Flughafen komme?“

 

Einen kurzen Moment sieht er mich ganz entgeistert an, doch dann lächelt er wieder und beschreibt mir den Weg.

 

Ich stelle fest das ich gar nicht so weit weg war, aber das ist jetzt unwichtig, denn ich stehe bereits vor dem Flughafen.

 

 

 

Ich gehe hinein und gucke mich erst mal um, ich sehe den Schalter und gehe zu ihm.

 

Es steht keiner vor mir, also spreche ich die Frau gleich an:

 

„Hallo, könnten sie mir sagen wie viel ein Ticket nach Berlin kostet?“

 

Sich guckt kurz in eine Liste und sagt dann:

 

„Ja natürlich, ein Flug nach Berlin würde für sie 20€ kosten!“

 

„Okay danke, erst mal!“

 

Ich drehe mich um und gehe erst mal zu den Bänken, da kein anderer Sitz frei ist setze ich mich neben eine alte Frau, jedenfalls neben ihre Tüten, denn sie hat ihre Tüten auf einen freien Sitz gestellt und daneben setze ich mich.

 

 

 

Ich schaue mich ein bisschen um und mein Blick bleibt an einer merkwürdigen Gruppe hängen.

 

Es sind glaube 3 Jungs und ein Mädchen, das Mädchen springt wie so eine angestochene durch die Flughafenhalle und plaudert dabei mit einem Typen, der Dredlocks hat und seine Sachen anscheinend gerne zu groß kauft, aber das juckt mich nicht!

 

Dann sind da noch zwei Jungs, einer der sehr normal aussieht und einer der seine Haare sehr lang trägt.

 

So im ganzen gesehen ist diese Gruppe ziemlich merkwürdig und als der Dredlock-typ sieht das ich sie die ganze Zeit angucke, setzt er plötzlich ein ziemlich draufgängerisches Lächeln.

 

 

 

Als auch das mich nicht abzuschrecken scheint, kommt er auf mich zu.

 

„Hallo Schöne, so ganz alleine hier?“

 

Und immer noch hat er das dämliche Grinsen im Gesicht.

 

„Das geht dich gar nichts an und pass lieber auf deine Fratze auf, davon bekommt man Gesichtslähmung!“

 

Ich stehe auf und lasse ihn stehen, ich höre nur noch wie er leise

 

„Dumme Zicke“

 

murmelt und dann zu seinen Leuten geht.

 

Ich drehe hier also so meine Runden als ich wieder an meinem alten Platz neben der Alten vorbei komme, die Tüte steht immer noch neben ihr und ihr Portmonee liegt ganz oben, ich gucke kurz zu der Dame.

 

 

 

Gut, sie schläft, ich gucke mich noch mal kurz um, aber keiner scheint auf mich zu achten!

 

ich sammle meinen ganzen Mut zusammen und greife zu, ich mache das Portmonee auf und nehme mir einen fünfziger raus, das Portmonee lege ich zurück und düse zur Ticketverkäuferin.

 

Ich kaufe mir schnell ein Ticket und stürme dann zu meinem Schalter, als ich da ankomme trifft mich fast der Schlag, denn wer steht auch da?

 

Genau der Checker.

 

Ich stelle mich ans Ende der Schlange und warte das der Schalter geöffnet wird!

 

Ich beobachte die Gruppe von dem Checker und der eine mit den langen braunen Haare sagt zu seinen Leuten irgendwas und will an mir vorbei, sicherlich zum Klo!

 

 

 

Als er vor mir kurz anhält verliert er plötzlich einen Zwanziger, aber er merkt es nicht. Ich hebe ihn auf und warte das der Typ vom Klo wieder kommt, als er fast wieder bei mir ist steht plötzlich der Checker wieder bei mir, doch ehe er etwas sagen kann stürme ich zu dem Zottel Typ und gebe ihm seine 20€ zurück:

 

„Hier die hast du vorhin verloren!“

 

Er guckt mich nur entgeistert an, nimmt sein Geld und nuschelt noch ein kleines

 

„Danke“

 

bevor er zu seiner Gruppe zurück geht.

 

Der Checker Typ kommt auf mich zu:

 

„Ey was war das denn, alte Frauen beklaust du, aber einen in deinem Alter beklaust du nich!“

 

Nee oder, er hat mich vorhin also gesehen, scheiße!

 

„Was weißt du denn schon!“

 

Sage ich und lasse ihn wieder ein mal stehen, ich gehe wieder zu meinem Schalter, denn er ist gerade geöffnet wurden!

 

 

 

Ich gehe durch den Gang zum Flugzeug, ich klettere die Treppen hoch und suche meinen Sitzplatz.

 

Ich gehe immer weiter, ich bin zum Glück schon an dem braunen Langhaar Affen vorbei, aber als ich meinen Platz gefunden habe, trifft mich mal wieder fast der Schlag, denn mein Platz ist genau neben dem Checker.

 

Er sitzt bereits am Fenster, ich versuche mich so leise wie möglich neben ihn zu setzen. Bis jetzt hat er mich auch noch nicht bemerkt.

 

„Bitte schnallen sie sich an und schalten sie alle elektrischen Geräte aus! Wir starten in wenigen Minuten!“

 

Sagt da eine blecherne Stimme, aus dem Lautsprecher.

 

Ich schnalle mich also an.

 



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